QB2-Hauptvorlesung: Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
 
Dozenten: Hans-Jörg Ehni, Zoé Rheinsberg, Selma Kadi, Daniel Becker, Irene Poczka und Henning Tümmers
Zeitraum: 25.04.2017 bis 09.05.2017, 8.00 - 9.30 Uhr,
Ort: Großer Hörsaal, Medizinische Klinik
 
Die Vorlesung bietet eine Einführung in wichtige Fragestellungen aus dem Bereich Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin (Querschnittsbereich 2). U. a. werden folgende Themen behandelt: Grundlagen der Medizinethik, ärztliches Ethos, Arzt-Patient-Verhältnis; rationale und irrationale Konzepte der Medizin; Medizin in der Antike, der Renaissance und dem 17. -20. Jahrhundert; Geschichte der Psychiatrie und Psychoanalyse sowie des Gesundheitswesens; Medizin im Nationalsozialismus, Humangenetik, Reproduktionsmedizin, Sterbehilfe und Therapiebegrenzung, Mittelverteilung im Gesundheitswesen.
Nähere Information unter: http://www.uni-tuebingen.de/medizinethik/ethik/lehre.html
 

QB2-Seminar: Public Health Ethik
 
Dozent: Dr. Gardar Arnason
Vorbesprechung: 24.04.2017, 16.00 Uhr (obligatorisch)
Zeitraum: .08.05.-12.05.2017, 16.00 -18.00 Uhr
Ort: Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Seminarraum, Gartenstr. 47 Anmeldung: SIMED
 
Lernziel: Studierende kennen die ethischen Grundlagen der Public Health und wissen, wie ethische Prinzipien und Normen in Public Health-Entscheidungsfindungen eingesetzt werden.
 
Inhalt: In Public Health geht es um Gesundheit und Krankheit nicht beim einzelnen Patienten, sondern auf Bevölkerungsebene. Public Health Ethik befasst sich mit den ethischen Problemen die in diesem Spannungsfeld zwischen Interessen der Einzelperson und dem Allgemeinwohl entstehen, sowie mit Fragen der Gerechtigkeit und Gleichheit der Gesundheitschancen. Ethische Fragen in fünf Themenfeldern werden mit Hilfe von konkreten Fallbeispielen behandelt:  
Ressourcenallokation und Prioritätensetzung; Krankheitsprävention und Kontrolle; Prävention chronischer Krankheiten und Gesundheitsförderung; Vulnerabilität und marginalisierte Gruppen; und internationale Zusammenarbeit für globale Public Health
 

QB2-Seminar: Biopolitik
 
Dozent: PD Dr. Henning Tümmers
Vorbesprechung (obligatorisch): 19.04.2017, 20.00 Uhr, Institut für Geschichte der Medizin, Goethestraße 6, Seminarraum
Zeitraum: 26.-30.06.2017, jeweils 18.00-19.45 Uhr
Ort: Institut für Geschichte der Medizin, Goethestraße 6, Seminarraum
Anmeldung SIMED
 
Das Seminar widmet sich der Geschichte der „Biopolitik“ in Deutschland, insbesondere im 20. Jahrhundert. Im Fokus stehen Formen und Fallbeispiele staatlicher Eingriffnahme in das Leben und den Körper des Individuums sowie dessen Disziplinierung. Ziel ist es, sich mit Formen der Biopolitik auseinanderzusetzen und Zäsuren in dessen Verlauf benennen zu können. Methodisch steht die Beschäftigung mit entsprechender Forschungsliteratur und historischen Quellen im Zentrum
 

QB2-Seminar: Das medizinische Streben nach Unsterblichkeit
 
Dozent: PD Dr. Hans-Jörg Ehni
Vorbesprechung: Pflicht: 19.04.2017, 18.15 Uhr im Institut
Zeitraum 15.05. – 19.05.2017,16-18.00 Uhr (c.t.)
Ort: Seminarraum, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Gartenstr. 47
 
[Beschreibung folgt in Kürze]
 
Comparative medical ethics. I: human life, health, and value – bioethical perspectives und II. Comparative justice in health care
QB2-Seminar oder QB2-Wahlfach:
 
Dozent: Dr. phil. Hans-Jörg Ehni
Vorbesprechung: 18:30; Institut Ethik & Geschichte, Gartenstr. 47, Seminarraum
Zeitraum: 2017 vom 9:15-12:45 Uhr SONDERFALL Nicht über SIMED anzumelden
Anmeldung beim Dozenten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Im englischsprachigen Seminar "Comparative Medical Ethics" werden medizinethische Fragestellungen zusammen mit Studierenden von der Brown-University in Providence, RI (USA) diskutiert.
Das Seminar ist eine vertiefte Einführung in die medizinische Ethik und den Vergleich von Gesundheitssystemen. In beiden Bereichen verbindet es theoretische Grundpositionen in der Ethik (wie z.B. Deontologie oder die Prinzipienethik), allgemeine Problemstellungen (wie die Präimplantationsdiagnostik) mit der Ebene von Fallanalysen und Besprechungen. Besonderen Wert wird dabei auf verschiedene kulturelle Perspektiven gelegt.
Medizinische Eingriffsmöglichkeiten, die sich ständig erneuern und vergrößern werfen in jeder Phase des menschlichen Lebens schwierige und eigene Fragen auf. Je nach ethischer Grundpositionen werden diese Fragen unterschiedlich beantwortet. Dazu gehören Themen wie Reproduktionssmedizin, ethische Entscheidungsfindung am Lebensende und andere. Zu solchen Fragestellungen werden berühmte klassische bioethische Texte gelesen und allgemein bekannt gewordene kontroverse Fälle besprochen. In einer pluralistischen Gesellschaft ist es für Mediziner wesentlich sich mit solchen unterschiedlichen Haltungen auseinanderzusetzen und sie zu reflektieren, um zu einer eigenen Position zu gelangen. Das Seminar soll eine Einführung in diese Diskussionen geben und die nötige Kompetenz vermitteln, an ihnen teilzunehmen. Es werden praxisnah einige der zentralen Themen und die dazugehörigen Grundbegriffe vorgestellt, wie z.B. Gerechtigkeit, Person, oder Menschenwürde.
In der zweiten Woche wird anhand eines Vergleichs der Gesundheitssysteme der USA, Großbritanniens und Deutschlands festgestellt, wie Gesundheitssysteme generell bewertet werden können und was eine "gerechte" Gesundheitsversorgung - auch im Hinblick auf die in der ersten Woche besprochenen Themen - bedeutet.
Neben einer Einführung in wichtige medizinethische Fragestellungen bietet das Seminar vor allem die einmalige Chance, aktuelle ethische Fragen mit Studierenden aus den USA - und damit kulturvergleichend - zu diskutieren.
Kommentar: Eine Teilnahme an nur einer der beiden Wochen ist nach Rücksprache möglich und wird als QB2-Seminar angerechnet. Wünschenswert ist jedoch wegen des Austauschs mit den US-Studentinnen und -Studenten eine zweiwöchige Teilnahme
Literatur wird bei der Vorbesprechung bekanntgegeben.
 
 
QB2-Seminar: Dick, dicker, krank! Ethische Aspekte der Adipositas
 
Dozentin: Dr. Zoé Rheinsberg
Vorbesprechung: 08.05.2017, 18.00 Uhr, Ort: Gartenstr. 47, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Seminarraum
Zeitraum: 26.06. – 30.06.2017, 16.00 -18.00 Uhr
Anmeldung: SIMED
 
Übergewicht und Adipositas werden von nationalen und internationalen Institutionen als eine der wichtigsten Herausforderungen im Bereich Gesundheit bewertet. Steigende Zahlen von Betroffenen und die befürchtete Überlastung der Gesundheitssysteme sorgen für lebhafte Debatten über das angemessene Vorgehen. In diesem Spannungsfeld werden zahlreiche ethische Probleme aufgeworfen.
Den Teilnehmenden dieses Seminars stellen sich folgende Fragen: Ist die Ernährungsindustrie schuld daran, dass immer mehr Menschen übergewichtig sind? Dürfen Schönheitsideale zur Norm des Gesunden werden? Wer trägt die Folgekosten? Ist Adipositas eine Krankheit? Als Basis lernen die Studierenden verschiedene Krankheitskonzepte kennen.  
Dann werden mittels verschiedener Methoden (Lektüre wissenschaftlicher und anderer Texte, Referate, Analyse verschiedener medialer Elemente, Diskussionen) die genannten (und auch andere relevante) Fragen kritisch beleuchtet.
Anhand des Beispiels Adipositas soll den Studierenden ein kritisches Verständnis des für die Medizin zentralen Krankheitsbegriffs sowie ein Grundverständnis medizinethischer Fragestellungen vermittelt werden
 

QB2-Seminar: Ethische Fragen der assistieren Reproduktion – mit einem Fokus auf deren dokumentarische mediale Aufbereitung
 
Dozentin: Dr. Selma Kadi
Vorbesprechung: 24.04.2017, 18.00 Gartenstr. 47, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Seminarraum
Zeitraum 19.06. – 23.06.2017, 16.00 – 18.00 Uhr
Anmeldung: SIMED
 
Mehr als 30 Jahre nach der Geburt von Luise Brown werden assistierte Reproduktionstechnologien (ART) weltweit eingesetzt. In Deutschland wurden 2014 mehr als 80.000 Behandlungen mit der In-vitro Fertilisation und ähnlichen Methoden durchgeführt. Zusätzlich zur Behandlung bestehender Infertilität werden diese zunehmend auch mit dem Ziel des Fertilitätserhalts (z.B. vor einer Krebstherapie oder als 'social freezing') eingesetzt. Neueste Methoden der Genomchirurgie (CRISPR/Cas9), deren Einsatz gesetzlich eingeschränkt ist, eröffnen weitere Möglichkeiten.
Das Seminar behandelt fünf Schwerpunkte:
(1) Die Kinderwunschbehandlung als Beispiel für technisch-wissenschaftlichen Fortschritt
(2) Informierte PatientInnen auf dem Markt der ART: Erfolgsdefinitionen und Patienteninformation
(3) ART als globales Phänomen
(4) Geschlechterverhältnisse und ART: Perspektiven im Wandel?
(5) Sexualität und Zugang zur Kinderwunschbehandlung
Die ethischen Fragen werden im Seminar anhand ausgewählter wissenschaftlicher Texte, Dokumentarfilme und Radiodokumentationen zur Kinderwunschbehandlung diskutiert. Zu den einzelnen Schwerpunkten werden Gruppenreferate vergeben.
 
Lernziele:
Erwerb von Kenntnissen zu den ethischen Herausforderungen der assistierten Reproduktion
Fähigkeit, ethische Fragen der assistierten Reproduktion unter Verwendung wissenschaftlicher Literatur und anhand von Beispielen ihrer dokumentarischen medialen Aufbereitung zu diskutieren
 
Voraussetzungen: Regelmäßige Teilnahme; Bereitschaft zum Lesen deutsch- und englischsprachiger Texte; Ansehen eines Dokumentarfilms oder Anhören einer Radiodokumentation; Vorbereitung und Präsentation eines Referats oder schriftliche Ausarbeitung des Referatsthemas
 
Franklin, S. (2013) Biological relatives. IVF, stem cells, and the future of kinship. Durham: Duke University Press.
Hölzle, C., und U. Wiesing (1991) In-vitro-Fertilisation - ein umstrittenes Experiment. Berlin: Springer-Verlag.
Kadi, S. und U. Wiesing (2015) Entscheidung ohne Information? Die Darstellung von Erfolg und Misserfolg der IVF und angrenzender Methoden auf den Websites deutscher IVF-Zentren Geburtshilfe und Frauenheilkunde 75 (12): 1258-1263
Koch, L. und J. Morgall (1987) Towards a feminist assessment of reproductive technology Acta Sociologica 30(2): 173-191.
Simoes, E., S. Bauer und F. W. Schmahl (2003) Register als Methode der Qualitätsförderung. Eine Untersuchung am Beispiel der Reproduktionsmedizin. Gesundheitswesen 65: 516-525.
Silva, S. und H. Machado (2010) Uncertainty, risks and ethics in unsuccessful in vitro fertilisation treatment cycles Health, Risk & Society 12(6): 531-545.
 
 
QB2-Seminar: Ethische Aspekte des Human Enhancements
 
Dozentin: Katrin-Esther Lörch-Merkle
Vorbesprechung 04.05.2017, 18.00 Uhr Gartenstr. 47, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Zeitraum 22.05. – 27.05.2017, 16.00 – 18.00 Uhr.
 
Kenntnisse über Ziele und Methoden des pharmakologischen Enhancements und dessen ethische Implikationen, insbesondere in der medizinischen Praxis Reflexions- und Diskussionsfähigkeitserwerb, mit Augenmerk auf offener, konstruktiver und kritischer Kommunikation Fallbeispiele Vorbereitung und Durchführung von Referaten sowie schriftliche Ausarbeitung Zusammenarbeit in Kleingruppen
 
Aktive Mitarbeit, Referat mit aussagekräftigem Handout und schriftlicher Ausarbeitung (max. 3 Seiten)
 
 
QB2-Seminar: Das Normale und "das Andere" - Historische Perspektiven auf Norm und Differenz in der Medizin
 
Dozentin: Irene Poczka
Vorbesprechung obligatorisch: 28.04.2017, 16.00 Uhr
Zeit: 27.05 und 03.06.2017, 9-14 Uhrr
Ort: Institut für Geschichte der Medizin, Goethestr. 6, Seminarraum
Anmeldung: SIMED
 
Seit der Geburt der modernen Medizin im 18. und 19. Jahrhundert war diese durch ein andro- und eurozentristisches Weltbild geprägt, das auch bis heute seine Spuren hinterlassen hat. Die Aufmerksamkeit der medizinischen Lehren, Anatomie, Physiologie und Pathologie richteten sich vorrangig auf einen männlichen weißen Körper. Gleichzeitig wurde der von dieser Norm abweichende weibliche, intersexuelle, schwarze oder kindliche Körper als „das Andere“ zum Gegenstand medizinischer Diskurse und Forschung. In dem Seminar wollen wir uns anhand verschiedener Beispiele mit der Bedeutung und dem historischem Wandel von Normen und dem Umgang mit Differenz in der Medizin beschäftigen.
 
Leistungsnachweis und Benotung erfolgt über Referat und Handout.
 
 
QB2-SeminarGeschichte und Ethik der Impfung
 
Dozentin: Irene Poczka
Vorbesprechung 03.05.2017, 16.00 Uhr, Institut für Geschichte der Medizin, Goethestr. 6, Seminarraum
Zeitraum: 10. – 13.07.2017, 16.00 – 18.00 Uhr
Anmeldung: SIMED

Ziel des Seminars ist, den Studierenden am Beispiel der Geschichte der Impfung, die historische Bedingtheit und Wandelbarkeit medizinischen Wissens, medizinischer Praxis und Ethik im gesellschaftlichen Kontext näher zu bringen. In diesem Zusammenhang werden wir uns in dem Seminar hauptsächlich mit der Geschichte der Pockenimpfung vom ausgehenden 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein beschäftigen. Weiter werden auch die Diskurse der Impfgegner und ihr Einfluss auf die Weiterentwicklung und Akzeptanz der Impfungen betrachtet. Zuletzt sollen am Beispiel der vor wenigen Jahren eingeführten HPV-Impfung aktuell wirksame medizinische Praxen und ihre wissenschaftliche und ethische Fundierung reflektiert werden. Die Studierenden sollen hieraus auch eine größere Sensibilität für Historizität und Kontextualität aktuell anerkannter medizinischer Wahrheit, ärztlicher Ethik und gängiger Public-Health-Praxis entwickeln.
 
Die Bereitschaft zur Lektüre englischer Texte wird erwartet.
Leistungsnachweis und Benotung: Referat und Handout
 

QB2-Seminar: Die „Front der Ärzte“. Medizin in den Weltkriegen
 
Dozent: Dr. Richard Kühl
Vorbesprechung (obligatorisch): 21.04.2017, 18 Uhr, Seminarraum Goethestr. 6
Termin: 17.06. und 24.06.2017, jeweils 10-15 Uhr
Anmeldung: SIMED
 
Die Veranstaltung untersucht die Rolle deutscher Mediziner im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Im Zentrum des Interesses stehen die Praxis der Krankenversorgung im zivilen wie im militärischen Raum sowie die Nutzung des Krieges für militärmedizinische Forschung.  
Herausgearbeitet werden sollen Spezifika der kriegsideologischen "Front der Ärzte" im "Zeitalter der Extreme". Wie veränderte sich ärztliches Denken und Handeln unter den Bedingungen der "Totalisierung" des Krieges? Welche mentalitätshistorische Umbrüche und Kontinuitätslinien lassen sich über den Vergleich der deutschen Wehrmedizin in beiden Weltkriegen benennen? Neben diesen erkenntnisleitenden Fragestellungen werden in der Veranstaltung methodische Fragen der Quellenkritik und der Umgang mit medizinhistoriographischer Forschungsliteratur behandelt.
 

QB2-Seminar: "Kinderwunsch? Wunschkind! - Ethische Aspekte der Medikalisierung des Lebensanfangs"
 
Dozentin: Dr. Viktoria Röntgen
Vorbesprechung: 03. Mai 2017 um 17.00 Uhr. Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist verpflichtend
Zeitraum: 04. + 05. + 11. + 12. 07.2017 Uhr s. t. (Achtung: nur 4 Tage, kein Fehltermin möglich)
Ort: Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Gartenstr. 47, Seminarraum EG
Dozent E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldung: SIMED
 
Die Familie ist nach wie vor ein hoch geschätztes Gut unserer Gesellschaft. Insbesondere seitdem Frauen einen hohen Grad an Selbstbestimmung und Freiheit in Bezug auf ihre Lebensgestaltung erreicht haben, hat sich die Gründung einer eigenen Familie zu einer bewussten Entscheidung für Schwangerschaft und Kind entwickelt, die einen zentralen Punkt in der Lebensplanung kennzeichnet.
Umso wichtiger erscheint das bestmögliche Gelingen dieser Planung und daraus erwächst der Wunsch nach medizinischer Unterstützung - Schwangerschaft und Geburt sind inzwischen unlösbar verbunden mit dem engen Kontakt werdender Eltern zu medizinischen Einrichtungen und der Nutzung von Möglichkeiten zur Planung, Steuerung und Verwirklichung des Kinderwunschs.
Dieses Seminar beschäftigt sich mit den ethischen Aspekten moderner medizinischer Möglichkeiten im Zusammenhang mit Kinderwunsch und Schwangerschaft. Thematisiert werden die genetische Diagnostik und Beratung, Pränatal- und Präimplantations-Diagnostik, Schwangerschaftsabbruch und assistierte Fortpflanzung.
 
Voraussetzungen: Teilnahme an der Vorbesprechung, Bereitschaft zur Lektüre auch englischer Texte.
Leistungsnachweis: Referat und kurze schriftliche Fassung des Referats.
 
 
Kursus der Medizinischen Terminologie:
 
Kurs Medizinische Terminologie
Dienstag und Mittwoch, jeweils 11:15-12:45
 
Kurse 1, 2 & 5 Semesterwoche 1-8
Kurse 3 & 4 Semesterwoche 9-15