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Dr. Richard Kühl 

Forschungsschwerpunkte

•    Geschichte der Sexualität/der Sexualforschung
•    Mentalitätsgeschichte Erster Weltkrieg und Weimarer Republik
•    Militärgeschichte/Historische Gewaltforschung 20. Jahrhundert
•    Medizin und Nationalsozialismus
•    Geschichte der Medizinhistoriographie

Biographischer Abriss

•    Studium der Neueren und Neuesten Geschichte (einschließlich Landesgeschichte), Politikwissenschaft und Neueren Deutschen Philologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (M. A. 2008); stud. Hilfskraft an den Historischen Seminaren IV (Prof.’in I. Götz von Olenhusen) und II (Prof. G. Krumeich) sowie in der Arbeitsstelle Düsseldorf der Max-Weber-Gesamtausgabe der Kommission für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
•    2008 Freier Mitarbeiter in der Max-Weber-Gesamtausgabe/Arbeitsstelle Düsseldorf
•    2008-2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen; dort 2010 Promotion in Medizingeschichte (Dr. rer. medic.) mit einer von Prof. D. Groß be¬treuten Fallstudie über Klinikärzte im Nationalsozialismus
•    2011-dato: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Eberhard Karls-Universität Tübingen
•    2012-dato: Lehrbeauftragter am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen
•    Sonstiges: Mitglied der Redaktion des „Portals Militärgeschichte“; Doktorand am Institut für Geschichtswissenschaften der Universität Düsseldorf mit einer Arbeit über den Ersten Weltkrieg und die deutsche Sexual¬wissen¬schaft (Betreuer: Prof. G. Krumeich)

Publikationen (in Auswahl)

•    Wie umgehen mit den „großen“ Ärzten? Entwicklungslinien und Perspektiven der medizinhistorischen Biographik, in: Paul Thomes (Hg.): Zwischen Narration und Methode. Neue Perspektiven der Biographieforschung [im Erscheinen]
•    An der „inneren Front“. Die Universität Tübingen im Ersten Weltkrieg, in: Tübinger Blätter, Jg. 100 (2013/14) [im Erscheinen]
•    Die Physik des Sexuellen. Personalbibliographie Isaak Spier(-Irving). Mit einer bioergographischen Skizze, in: Ludger M. Hermanns/Albrecht Hirschmüller (Hg.): Vom Sammeln, Bedenken und Deuten in Geschichte, Kunst und Psychoanalyse. Gerhard Fichtner zu Ehren, Stuttgart 2013, S. 83-91
•    1933 und die Folgen für das Fach Sexualwissenschaft, in: Ärzteblatt Baden-Württemberg, Jg. 68 (2013), S. 330-333
•    „Dem da hab ich in den Kopf geschossen“. Janus Metz in Armadillo, in: Portal Militärgeschichte. URL: www.portal.militaergeschichte.de/node/310 (2012)
•    NS-„Euthanasie“ und Erinnerung. Vergangenheitsaufarbeitung – Gedenkformen – Betroffenenperspektiven. Hrsg. von Stefanie Westermann, Richard Kühl und Tim Ohnhäuser, Berlin 2011
•    Leitende Aachener Klinikärzte und ihre Rolle im „Dritten Reich“, Kassel 2011
•    (Zusammen mit Anke Hoffstadt) Der lästige Wiedergänger und die „toten Helden“. Zur Ikonisierung Paul Schulz’ als Held und Märtyrer der frühen national¬so¬zia¬lis¬ti¬sch¬en „Bewegung“, in: Dominik Groß/Christoph Schweikardt (Hg.): Die Realität des Todes, Frankfurt a. M./New York 2010, S. 261-299
•    Verfolger und Verfolgte. „Bilder“ ärztlichen Handelns im Nationalsozialismus. Hrsg. von Richard Kühl, Tim Ohnhäuser und Gereon Schäfer, Berlin 2010
•    (Zusammen mit Anke Hoffstadt) Das Blut des Kriegers. Ernst Jüngers „Vermessung der Todeslandschaft“ und die moderne Gewaltforschung, in: Christine Knust (Hg.): Blut. Die Kraft des ganz besonderen Saftes in Medizin, Literatur, Geschichte und Kultur, Kassel 2010, S. 81-100
•    Medizin im Dienst der „Erbgesundheit“. Beiträge zur Geschichte der Eugenik und „Rassen¬hygiene“. Hrsg. von Stefanie Westermann, Richard Kühl und Dominik Groß, Berlin 2009
•    Johannes Werthauer, in: Volkmar Sigusch/Günter Grau (Hg.): Personenlexikon der Sexualforschung, Frankfurt a. M./New York 2009, S. 749-755
•    (Zusammen mit Anke Hoffstadt) Dead Man Walking. Der „Fememörder“ Paul Schulz und seine „Erschießung am 30. Juni 1934“, in: Historical Social Research, Jg. 34/4 (2009), S. 273-285
•    Zur Wirkung und Wahrnehmung von Magnus Hirschfelds „Sittengeschichte des Welt-krieges“ (1930-1933), in: Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Nr. 39/40 (2008), S. 23-35
•    Rezensionen für: Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft; Deutsches Ärzteblatt; Sehepunkte; Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Lehrveranstaltungen an der Universität Tübingen (seit 2012)

Übungen
•    Kriegsausbruch 1914, WiSe 2013/14
•    Critische Pfeile. Queer history, SoSe 2013
•    Der Krieg in den Köpfen. Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs in Deutschland, WiSe 2012/13
QB-2-Seminare
•    Hitlers Ärzte nach 1945, WiSe 2013/14
•    „Per Scientiam ad Justitiam“? Magnus Hirschfeld, WiSe 2013/14
•    Aberration, Degeneration, Variation? Mediziner über Homosexualität im 19. und 20. Jahrhundert, SoSe 2013
•    Mentalitätsgeschichte der deutschen Ärzteschaft, Sose 2012, WiSe 2012/13
•    Geschichte der Sexualwissenschaft, SoSe 2012, WiSe 2013/13
Sonstige Veranstaltungen
•    „Geschichte des Gesundheitswesens 1800-1914“ und „Geschichte der Sexualwissenschaft“ als Teile der Vorlesung „Geschichte und Ethik der Medizin“ (Prof. U. Wiesing); Kursus „Einführung in die Medizinische Terminologie“; Forschungs-kolloquium für DoktorandInnen (zusammen mit Prof. J. Clausen und Dr. H. Tümmers)

Kontakt

Dr. Richard Kühl
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Eberhard Karls-Universität
Goethestr. 6
72706 Tübingen

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 5. Januar 2014 )